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SEO und Online Marketing Blog Das Blog von SEO Affiliate Alexander Klaus

29Jul/100

Google’s Datensucht findet kein Ende

Google frisst mauszeiger

Google frisst jetzt auch die Mäuse auf!

BÄM - Google hat wieder zugeschlagen! Neben personalisierten Suchergebnissen, für welche Nutzerdaten und Surfverhalten der Suchenden ausgelesen werden, wird der Webgigant in Zukunft auch die Mausbewegungen der Besucher tracken. Das heißt, dass Google genau sieht, wie wir uns auf der Webseite verhalten und über welche Links wir Informationen durch Blick in die Statusleiste oder per Rechtsklick sammeln. Nachdem der Suchmaschinenanbieter dafür 2005 schon das Patent beantragt hat, ist es nun nach 5 Jahren endlich zugelassen worden.

Wie funktioniert das Ganze?

Da Google das Patent schon am 16. Februar 2005 beim zuständigen Amt eingereicht hat, scheint die Idee gar nicht mal so neu zu sein. Unter dem Namen "System und Methode zur Modulation der Suchrelevanz durch Zeigeraktivität-Überwachung" speichert Google alle Daten, die durch die Zeigeraktivität ermittelt werden können. Demnach erfährt der US-Konzern von seinen Nutzern nun auch deren Vorlieben bei Mausbewegungen oder beim Link-Überfahren. Letzteres passiert bei vielen Suchenden eher unbewusst, entscheidet aber oft über einen potentiellen Klick. Alle diese Daten werden von Google auf einem externen Server gespeichert, der aus den vielen Informationen Schlussfolgerungen und primäre Favoriten für den Nutzern ermitteln soll.

Google, die Datenkrake!

Natürlich ist selbst den inaktivsten Webnutzern bekannt, dass Google's Service nicht kostenlos ist. Die User bezahlen mit ihren Daten und sollten das auch bei der Eingabe von Suchbefehlen und Informationen berücksichtigen. Ob dieses neue Patent nun einen weiteren großen Schnitt in die Privatsphäre vornimmt, möchte ich an dieser Stelle nicht debattieren. Unter diesem Gesichtspunkt wird sich in naher Zukunft sicher der ein oder andere Datenschützer mit diesem Patent beschäftigen.

Auf jeden Fall wird Google neben den Suchergebnissen auch die Werbeflächen weiter personalisieren können. Denn wie oft schleichen versierte Werbenutzer über Banner, Textlinks und Co um so vor einem Klick weitere Informationen über diesen zu erfahren. Ob sich das Tracken dieser Nutzerdaten wirklich lohnt, wird die Zukunft zeigen. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Wie seht ihr das?


weitere Informationen: www.googlewatchblog.de

Bildnachweis:
(1) Herbert Raschke / Pixelio

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